Futures Teil 3: Futures rollen: Wie rollt man einen Future richtig? – Futures-Trading Grundausbildung

Hallo Insider,

wie rollt man einen Future richtig? Dieses Video bzw. Artikel ist Teil der Grundausbildung. Heute geht es um das Thema „futures-rollen“. Klingt jetzt erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht. Welchen Grund es hat, die Laufzeit der Future-Kontrakte zu begrenzen und wie du damit umgehst, erfährst du jetzt!

hier kannst du das Video sehen, weiter unten ist das Transkript zum nachlesen.

 

 

Du möchtest all das noch einmal nachlesen? Hier findest du die Transkription des Videos:

Futures Teil 3: Futures rollen – wie geht das?

Warum müssen Futures gerollt werden und wie machst du es richtig? Das erfährst du jetzt.

Das Rollen eines Futures ist ein fester Bestandteil des Futurestradings. Wenn man also Futures handeln möchte, muss man sich mit dem Vorgang des Rollens gründlich auseinandersetzen.

Wie wir bereits in vorigen Videos besprochen haben, besitzen Futures-Kontrakte im Vergleich zu Aktien begrenzte Laufzeiten. Möchtest du länger als die Laufzeit des Future-Kontraktes von der Entwicklung z. B. des Rohstoffpreises profitieren, musst du aus dem Futures-Kontrakt vor dem Verfallstag aussteigt und in einen anderen Kontrakt mit späterem Verfallstag einsteigen. Diesen Vorgang nennt man “rollen”.

Warum hat ein Future-Kontrakt überhaupt begrenzte Laufzeiten?

Wie du aus unseren früheren Videos zum Futurestrading bereits erfahren hast, wurden die Futures-Kontrakte erfunden, damit sich die Produzenten und Verarbeiter gegen Risiken absichern können. D.h. die Risiken, die in der Zeit zwischen dem Pflanzen und dem Ernten entstehen können, beispielsweise Wetterrisiken. Somit orientiert sich die Laufzeit eines Kontraktes an den Produktionszyklus eines zugrunde liegenden Rohstoffes. Zum Beispiel beträgt die Laufzeit zwischen dem Pflanzen des Weizens im März und der Ernte im Mai, 3 Monate. Aus diesem Grund beträgt die Laufzeit eines Weizen-Futures, welches von März bis Ende Mai gehandelt wird, ebenfalls 3 Monate. Nach dem Ablauf eines Produktionszyklus beginnt ein neuer Zyklus, welcher den nächsten Futures-Kontrakt abbilden wird.

Nun wissen wir, warum die Futures-Kontrakte begrenzte Laufzeit haben. Doch was heißt das konkret für die Praxis?

Hier ein Beispiel: Wenn wir im April die Annahme haben, dass der Preis für Weizen bis Juni steigen wird und wir an der Preissteigerung von April bis Juni partizipieren wollen, werden wir kurz vor Verfallstag im Mai, von dem Maikontrakt auf den Julikontrakt rollen müssen.

D.h nichts anderes, als dass wir kurz vor dem Verfallstag aus dem Mai Kontrakt aussteigen und in einen Julikontrakt einsteigen. Somit decken wir den von uns gewünschten Zeitraum von April bis Juni ab, an welchem wir an der Preisentwicklung von Weizen profitieren wollen. Um die verschiedenen Kontrakte nicht zu verwechseln hat jeder Kontrakt unmissverständliche Kennzahlen.

Hier abgebildet sind alle verfügbaren Kontrakte für Weizen.

Am Symbol erkennt man, um welchen Rohstoff es geht. Die ersten beiden Buchstaben beziehen sich auf den Rohstoff. Der dritte Buchstabe bezieht sich auf den Monat und die Zahlen zum Schluss auf das Jahr. Leider lassen sich aus dem Kürzel nur das Jahr direkt ableiten. Das Rohstoff-Kürzel und der Ablaufmonat ergeben nicht unbedingt Sinn. So wird Weizen (Englisch: Wheat) mit ZW abgekürzt und der Monat Dezember mit Z, der März mit H und der Mai mit K bezeichnet.

Hier mal die vollständige Monatsliste, nur damit du es mal gesehen hast.

Nun denkst du dir sicher – oh mein Gott: Es gibt 40 liquide Futures und ich muss für alle die Produktionszyklen kennen und die Verfallsmonate überwachen? Keine Sorgen – wir haben ein Tutorial erstellt, wo man in einfachen Schritten den richtigen Kontrakt auswählt und den Rollvorgang richtig umsetzt. Max hat das ausführlich in einem Extra Tutorial-Video aufgezeigt. Ich verlinke das Tutorial noch mal oben rechts und unter dem Video Schaue es dir unbedingt mal an.

Im nächsten Video gehts um die Terminstrukturkurve und welche Informationen sich darin verbirgt. Auch ein interessantes Thema, also bitte nicht verpassen.

Fazit und Abschluss

Wie du nun siehst, ist das alles kein Hexenwerk. Hinter den verwirrenden Begrifflichkeiten verbergen sich einfache und strukturierte Vorgänge, welche in der täglichen Praxis keine Kopfschmerzen mehr bereiten werden. Aber schreibe mir bitte einen Kommentar und erzähle mir, was dir noch nicht ganz klar ist bzw. du noch wissen möchtest. Außerdem freuen wir uns immer sehr, wenn unsere Arbeit mit der digitalen „Daumenwährung“ bezahlt wird und vielleicht sogar bei Facebook geteilt wird. Also bitte liken, wenn dir das Video gefallen hat. Um exklusiv über neue Videos und weitere Themen informiert zu werden, abonniere den Kanal und trage dich auch unbedingt zu unserem kostenlosen Grundkurs ein. Der Link ist unten in der Infobox. Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche! Bis zum nächsten Video.

 

 

 

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