Welcher Tradingstil ist der Richtige für mich?

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in unserem neuen Video sprechen wir heute über die unterschiedlichen Tradingstile. Deine Entscheidung für einen bestimmten Tradingansatz ist eine Grundlegende und sollte gut überlegt sein.

Ich stelle dir die drei gängigen Tradingstile

  • Daytading
  • Swingtrading
  • Positionstrading

vor und bewerte sie hinsichtlich wichtiger Faktoren wie z.B. dem Zeitaufwand, den du ansetzen musst oder der emotionalen Belastung, der du mit dem jeweiligen Handelsansatz ausgesetzt bist.

Am Ende des Videos ziehe ich ein Fazit, so dass du unter Berücksichtigung deiner persönlichen Situation dich für einen Tradingstil entscheiden kannst.

Ich wünsche dir viel Spass. Unter dem Video findest du wieder die Transkrition, um die wichtigsten Punkt noch einmal nachzulesen. 

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Und hier das Transkript des Videos:

 

1.7 Welche Tradingstile gibt es und welcher passt zu mir?

(Daytrading, Swingtrading oder Positionstrading)

 

Herzlich willkommen zurück zur Grundausbildung, ich hoffe es geht dir gut! Heute will ich mit dir über die verschiedenen Tradingansätze sprechen. Hast du bereits deinen Tradingstil gefunden? Welcher Tradingstil passt zu dir? Wir vergleichen den Zeitaufwand, die technischen Voraussetzungen, die emotionale Belastung und natürlich die erwartete Rendite.

Wir stellen genannte Faktoren gegenüber und werden hieraus ein Fazit ziehen. Vielleicht wird dich unser Ergebnis überraschen… und los geht’s.

Einleitung:

Es gibt eine Vielzahl an möglichen Methoden um Geld an der Börse zu verdienen. Diese unterscheiden sich nach Vorgehensweise, emotionaler Belastung, technischen Voraussetzungen und dem Wichtigsten: Dem Zeitaufwand. Welcher Tradingstil passt zu mir? Das ist die Frage, die sich viele angehende Trader stellen.

Alle Menschen sind unterschiedlich. Was dem Einen passt, ist nicht unbedingt auch gut für den Anderen. Um die richtige Antwort zu finden, musst du die richtigen Fragen stellen. Die Zeit ist ein knappes Gut, daher sollte die allererste Frage lauten:

Wie viel Zeit habe ich eigentlich fürs Trading zur Verfügung?

  • Bin ich berufstätig und kann das Trading nebenberuflich umsetzen?

  • Oder bin ich Rentner oder Privatier und habe somit viel mehr Zeit?

  • Und wie viel Zeit will ich eigentlich für das Trading aufbringen, und zwar dauerhaft?

Ich war am Beginn meiner Tradingkarriere begeisterter Daytrader. Da war ich jung und hatte viel Freizeit. Als ich Familienvater wurde, blieb für das Trading nicht mehr so viel Zeit und ich wechselte auf einen Zeit schonenderen Tradingstil. Dem Swingtrading. Damit war mein Familienleben in Balance.

Lass uns einen Vergleich der verschieden Tradingstile anstellen und untereinander den Zeitaufwand gegenüberstellen. Dabei werden wir uns auf die drei meistverbreiteten Tradingstile beschränken.

Daytrading

ist ein Tradingstil bei dem versucht wird, die Kursschwankungen innerhalb eines Tages auszunutzen. Der Handel erfolgt auf kleinen Zeiteinheiten, meist auf dem Minutenchart. Der Trade wird am selben Tag geschlossen.

Um die Gewinnchancen nicht zu verpassen erfordert dieser Tradingstil eine ständige Anwesenheit am Bildschirm. Je nach Strategie liegt der tägliche Zeitaufwand zw. 5-10 Stunden und ist somit hoch zu bewerten. Die Handelszeiten überschneiden sich mit den üblichen Arbeitszeiten in Deutschland, daher kommt Daytrading für die meisten Berufstätigen nicht in Frage.

Swingtrading

Hier betrachten wir die höheren Zeiteinheiten ab D1 mit längerer Haltedauer von mehreren Tagen bis teilweise mehreren Wochen. Am Wochenende werden die Märkte analysiert. Dieser Aufwand beträgt ca. 1-3 Stunden.

Unter der Woche erfolgt die Umsetzung bzw. das Positionsmanagement 1X am Tag, in der Regel abends. Je nach Strategie liegt der tägliche Zeitaufwand zw. 15-45 Minuten und ist somit als “niedrig” zu bewerten. Wegen dem geringen täglichen Aufwand in der Woche, eignet sich dieser Tradingstil besonders gut für Berufstätige.

Positionstrading

Es geht um langfristige Haltedauer! Als Positionstrader werden die übergeordneten Trends getradet. Betrachtet werden hierbei die höheren Zeiteinheiten ab W1. Es werden Positionen teilweise über Monate oder Jahre gehalten, kleinere Kurskorrekturen werden dabei ignoriert und auf die großen Bewegungen gesetzt. Der Zeitaufwand ist daher sehr gering.

Nachdem die Frage des zeitlichen Aufwandes geklärt wurde, kannst du sofort erkennen, welche Tradingstile für dich in Frage kommen. Bist du Rentner oder Privatier – dann kommen alle 3 Varianten für dich in Frage. Bist du dagegen berufstätig, dann solltest du auf Daytrading besser verzichten und dich auf das Swing bzw. Positionstrading fokussieren. 

Technische Voraussetzung

Zur technischen Voraussetzungen haben wir bereits ein eigenes Video gemacht, den Link dazu findest du in der Beschreibung unten. In dem Video sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen:

Die technischen Voraussetzungen sind besonders hoch beim Daytrading. Hier muss von Computer, Handelssoftware bis hin zu schnellem Internet alles stimmen. Für das Umsetzen des Swingtradings oder Positionstradings reicht ein einfaches Notebook und standardmäßiges Internet absolut aus.

Lebt man ländlich in Deutschland und kennt schnelles Internet nur aus dem Urlaub, dann ist Daytrading sicherlich nicht die richtige Wahl.

Emotionale Belastung

Das ist einer der wichtigsten Punkte, welcher von angehenden Tradern oft unterschätzt wird. Nämlich die emotionale Belastung.

Motiviert durch Werbespots vieler Forex Broker oder jungen “Marketing-Trader” bildet man sich schnell eine falsche Vorstellung vom Trading. Man hat das Gefühl, dass es im Trading nur um die Gewinne geht. Die Verlusttrades und Drawdowns werden natürlich in keinem Werbespot erwähnt. So bildet man sich ein falsches Bild vom Trading und baut falsche Erwartungen auf.

Sobald man mit dem Trading beginnt, wird man sofort mit der Realität konfrontiert, die neben dem Gewinn auch aus Verlusttrades und Drawdowns bestehen, die man emotional verkraften muss.

Beim Daytrading

werden mehrere Trades pro Tag gemacht. An einem schlechten Tag können alle Trades in den Verlust laufen. Dies emotional zu verkraften stellt für viele angehende Trader eine große Herausforderung dar. Sollten solche Tage nacheinander auftreten sind Frust, Depressionen und Selbstzweifel vorprogrammiert. Vertrauensverlust in das Trading sind oft die Folgen.

Durch die hohe emotionale Belastung eignet sich das Daytrading nicht für Anfänger.

Swingtrading

mit ca 2-5 Trades pro Woche stellt eine geringere emotionale Belastung dar als beim Daytrading. Mit durchschnittlich weniger als einem Trade pro Tag, hat der Trader selbst im Verlustfall die nötige Zeit sich zu erholen, sich wieder aufzuladen und gegebenenfalls den Handel zu überprüfen. Zeitlich größere Abstände zwischen den einzelnen Trades stellen daher eine niedrige emotionale Belastung dar.

Positionstrader

haben noch eine geringere Anzahl von Trades als Swingtrader. Doch für angehende Trader ist das nicht immer von Vorteil. Der Grund dafür ist die fehlende Erfahrung sowie Selbstvertrauen. Erfahrung und Selbstvertrauen kommen vom Handel. Wenn man nur 10 Trades pro Jahr macht, dauert es länger bis man die nötige Erfahrung und das Selbstvertrauen aufgebaut hat.

Auch die Schwankungen der Buchgewinne kann hohe emotionale Belastung darstellen. Also Gewinn, der noch nicht realisiert wurde, weil die Position noch offen ist. Diese Schwankungen auszusitzen oder die Position sogar im Verlust zu schließen, obwohl diese vorher gut im Gewinn war, kann viele negative Emotionen auslösen, die später zu irrationalen Entscheidungen führen. Zum Beispiel schalten einige Trader in den Hoffnungsmodus und sichern ihre Trades nicht regelkonform ab.

Rendite

Die Rendite unter den verschiedenen Tradingstilen zu vergleichen stellt sich als schwierig dar. Es liegen einfach keine verlässlichen Daten vor. Es gibt keinen Daytrader der seine Performance lückenlos offen legt.

Nehmen wir grob an, dass die Rendite bei allen drei Varianten gleich groß ist. Teilen wir also den Ertrag durch die Zeit, liefert Daytrading den schlechtesten Wert von allen drei Tradingstilen, da bei selber Rendite viel mehr Zeit benötigt wird. Und dabei bezweifle ich stark, dass es viele Daytrader gibt, die wirklich an unsere Performance heran kommen.   

Fazit:

Viel bringt nicht unbedingt auch viel. Eine Tatsache, die man an der Börse erst lernen muss. Wer bereits Kapital sowie Erfahrung hat und dabei viel Wert auf Freizeit legt, für den ist sicherlich das Positionstrading eine gute Wahl. Wer jedoch viel Zeit hat und sich für das ständige Beobachten der Märkte aber auch die emotionale Achterbahnfahrt begeistert, der wird sich vielleicht für das Daytrading entschieden.

Wenn du deine Erfahrung bei geringer emotionaler Belastung und einem guten Aufwand- und Ertrags-Verhältnis aufbauen möchtest, dann ist für dich Swingtrading die ideale Lösung.

Wir von Insider Week hatten uns zu Beginn im Jahr 2014 bewusst für das Swingtrading entschieden, weil wir es neben unseren Vollzeitjobs umsetzen wollten. Die eben genannten Vorteile, insbesondere der Zeitvorteil hatte auch uns überzeugt. Unsere Performance hatte uns allerdings selbst überrascht und unsere Erwartungen übertroffen. Wir hatten mit 14.000$ gestartet und stehen nun bei 580.000\​$.

Somit war es für uns die richtige Entscheidung. Da wir inzwischen keinen Bürojob mehr machen, erlaubt das zeitschonende Swingtrading uns um weitere Projekte zu kümmern, wie zum Beispiel diese Grundausbildung.

 

Nun hoffe ich, dass dir dieses Video hilft deinen Tradingstil zu finden. Solltest du weitere Fragen haben, dann zögere nicht uns einen Kommentar zu hinterlassen.

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Vielen Dank! Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche und verabschiede mich bis zum nächsten Video!

   

 

 

 


 

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