– 50% Börsen Crash – Wie gefährlich wird die US-Wahl für dein Depot?

Kommt jetzt der 50 % Börsen Crash?

Eine US-Wahl in einer der größten Krisen der Nachkriegszeit mit einem polarisierenden Präsidenten Trump, der öffentlich zum Widerstand aufruft und deutlich macht, dass er seinen Platz nicht räumen wird, sollte er die Wahl nicht gewinnen. Was passiert mit deinem Geld und Investments, sollte es in der ohnehin fragilen Wirtschaftslage in den USA zu Unruhen oder sogar Bürgerkrieg kommen aufgrund der US-Wahl? Wie würde sich der Ausgang der US-Wahl für uns Trader auswirken? Wie kann man sein Aktiendepot dagegen schützen? Diese Fragen werde ich in diesem Artikel klären.

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In den USA werden, so wie in den meisten demokratischen Ländern alle 4 Jahre gewählt

Soweit nichts Neues. Wie immer zu einer US-Wahl sind die Finanzmärkte äußerst volatil, so natürlich auch jetzt. Doch diese US-Wahl ist etwas Besonderes. Sie kommt zu einem Zeitpunkt, der schlechter nicht sein könnte. Die Weltwirtschaft steht vor extremen Herausforderung, die Corona-Krise ist auf dem Höhepunkt, Lockdowns, Kurzarbeit, Insolvenzen, dann noch die üblichen Probleme wie brennende Wälder, sonstige Umweltkatastrophen, politische Unruhen, Vergiftungen von Oppositionellen usw. Die Welt scheint in Flammen zu stehen. Und nun eine US-Wahl mit einem Präsidenten, der um jeden Preis wiedergewählt werden will und immer wieder beweist, dass seine Worte die Kurse massiv bewegen können. Was passiert, wenn Trump die Wahl offiziell verliert, er aber seine Niederlage nicht anerkennt und entweder juristisch oder “ANDERS” dagegen vorgeht?

Ist in so einer Situation Helikoptergeld immer noch ein Garant für höhere Kurse?

Wir wissen es nicht! Keiner kann das wissen. Wir sind Trader und als Trader sollte man auf alles vorbereitet sein. Wenn im Corona-Crash die Märkte 35 % verloren haben, kann es jetzt vom aktuellen Hoch nicht auch 50 % nach unten gehen? Natürlich kann das passieren. Minuszinsen und Geldflut hin oder her, die Märkte können jederzeit massiv einbrechen. Wir können jetzt wie viele andere lange darüber reden, was alles Schlimmes passieren kann, doch das wollen wir nicht. Wir wollen uns auf Lösungen konzentrieren. Wie kannst du dich nun konkret vor der Halbierung deines Depots schützen?

Wenn du jetzt Aktien hast, solltest du diese verkaufen, halten oder absichern?

Wenn du ohnehin die nächsten Jahrzehnte in einem Wert investiert sein willst, dann betrifft es dich erst mal nicht. Aber auch für Buy and Hold oder Positionstrader ist der spätere Tipp sehr hilfreich.

1. Gar nichts machen:

Betrachtet man die historischen Charts, dann ist GAR NICHTS MACHEN oft die beste Lösung. In den 30er- Jahren war das allerdings eine schlechte Strategie. Es hat über 20 Jahre gedauert, bis der Markt seine Allzeithochs wieder erreichte. In anderen Krisen ging es deutlich schneller. Setzt man das ins Verhältnis zueinander, dann scheint die “Nix tun Strategie” eine gute Lösung zu sein.

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2. Alles verkaufen?

Tja, dass würde wohl nur dann Sinn machen, wenn man auch genau weiß, wann man wieder kaufen muss. Verkaufst du jetzt also deine Aktien, stellst dann aber fest, dass der Markt impulsiv steigt, musst du dich zu deutlich schlechteren Kursen wieder einkaufen. Schauen wir uns die Charts übergeordnet an, stellen wir fest, dass die Kurse überwiegend steigen und nicht fallen.

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Das heißt, die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass die Kurse weiter steigen, als das sie fallen. Wäre also schade, wenn man dann gerade verkauft hat. Aus dem Grund ist die Idee, alles zu verkaufen, öfter falsch als richtig. Die Statistik zeigt, dass nur ganz wenige Profis das richtige Timing beherrschen. Die restlich 90 % der Fondsmanager schaffen es nicht, die Buy and Hold Performance zu schlagen. Demnach ist die “Alles-verkaufen-Strategie” keine gute Lösung.

3. Hedgen mit Optionen oder einem Index Futures

Das ist eine beliebte Technik, das eigene Aktiendepot vor Kursrückgängen zu schützen. Leider kostet es Geld, also Orderkosten und Haltekosten und schmälert die Rendite. Die typische Buy und Hold Rendite ist nicht unbedingt groß genug, als das solche Absicherungen sich lohnen. Sollte es dann doch nicht zum Kursverfall kommen, muss man seinen Hedge wieder auflösen und den daraus entstandenen Verlust verbuchen. Zusätzlich setzt die Absicherungsstrategie sehr gute Kenntnisse im Optionshandel voraus mit viel Erfahrung für das richtige Timing, um einen Hedge wieder aufzulösen.

Ihr merkt schon, worauf ich hinaus will. Einen Hedge, also eine Absicherung zu setzen funktioniert nur bedingt gut und kostet immer Rendite. Es entsteht immer das Problem, dass man nicht weiß, wann der Zeitpunkt gekommen ist, den Hedge wieder rauszunehmen.

4. Diversifizieren: Wenn man nun über das Diversifizieren spricht, dann denkt man sich “Na klar, ich kaufe einfach unterschiedliche Aktien, ETFs und dann ist mein Portfolio diversifiziert”. Das Problem ist allerdings, wie man in der Corona-Krise gesehen hat, dass alle Aktien unabhängig von Branche und Land fallen. Solche Diversifikation zeigt in den Krisenzeiten ihre Schwächen und ein Depot Rückgang von 30-50 % ist trotz Diversifikation keine Seltenheit.

Wir reden allerdings von einer anderen Diversifikation. Über eine Diversifikation auf Strategieebene. Wenn du nun neben deiner Buy und Hold Strategie zusätzlich eine Handelsstrategie anwendest, die mit Buy und Hold nicht korreliert. Während eben der Buy and Hold- Ansatz gerade Geld verliert, verdient die zweite Strategie Geld und gleicht das Depot wieder aus oder vermindert zumindest stark den DrawDown, also den Wertrückgang. Wäre das nicht eine gute Diversifikation? Nicht einfach immer mehr Aktien kaufen in der Hoffnung, dass sie die Risiken abfedern, stattdessen eine zusätzliche Strategie fahren, die in der jeder Marktphase konstante Gewinne macht.

Du fragst dich jetzt bestimmt: So Kollege, was ist denn jetzt ganz konkret die Lösung? Das sage ich dir: Die Lösung ist relativ einfach und hat sich in der Praxis mehrfach bewährt.

“Rohstoff Futures”. Rohstoffe bewegen sich die meiste Zeit in einer Range, die durch echte Angebot und Nachfrage zustande kommt und eben NICHT mit dem Aktienmarkt korreliert. Die Rohstoff-Futures als Handelsinstrument erlauben uns sowohl von fallenden als auch von steigenden Rohstoffpreisen zu profitieren. Während der Buy and Hold-Investor in der Coronakrise Abschläge von 35 % hinnehmen musste, haben Rohstoff-Trader gutes Geld verdient. Die Gewinne aus dem Rohstoffhandel haben die Verluste aus dem Buy und Hold stark vermindert und somit das Depot stabilisiert.

Sehen wir uns ein konkretes Beispiel in einem unserer Trades an. In diesem Fall Soja-Mehl.

Während die Indizes unter Druck waren, lieferte uns Soybean ein Kaufsignal, welches mit 9 Futures-Kontrakten erfolgreich umgesetzt wurde. Dieser Trader generierte einen Gewinn in Höhe von 12.510 Dollar.

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Während viele der Buy and Holder in 2020 immer noch nicht aus ihren Verlusten raus sind, glänzt das Depot von InsiderWeek mit einer Rendite von Plus 22 % für 2020.

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Ich will dir jetzt nicht erzählen, dass du keine Aktien mehr kaufen sollst, im Gegenteil. Es ist eine sehr sinnvolle Anlagemöglichkeit. Aber nicht isoliert. Um Risiken zu minimieren, ist es sehr sinnvoll eben auch Rohstoffe in Form von Futures zu verwenden, da man mit diesen eine zusätzliche Performance aufbauen kann und eben in börsenschwachen Phasen sein Aktiendepot stabilisieren kann. Die Kombination aus beiden Anlagemöglichkeiten reduziert das Klumpenrisiko, vermindert stark den Draw Down und trägt zur Renditesteigerung bei. Wer jetzt glaubt, er müsse zusätzliches Geld investieren, der irrt. Dadurch, dass die Aktien einen Wert haben, kann man bei vielen Brokern ohne eine weitere Einzahlung direkt Futures kaufen. Voraussetzung dafür ist, dass dein Konto bei deinem Broker ein Margin-Konto ist. Im Übrigen ist auch der Zeitaufwand minimal. Viele Futures-Trader, wie wir benötigen nur wenige Minuten am Tag.

Wenn du dich noch nie mit dem Futures-Trading beschäftigt hast, dann solltest du dir dazu unbedingt umfangreiche Kenntnisse aneignen. Solltest du Interesse haben, dich mal in das Thema einzuarbeiten, dann trage dich für unseren kostenlosen Grundkurs zu Futures-Trading ein. Den Link findest du weiter unten.

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel geholfen hat, etwas klarer zu sehen. Es wird immer Ereignisse geben, welche die Märkte so richtig durchschütteln. Die Frage ist nicht, was passieren wird, sondern wie wir damit umgehen werden. Insofern spielt es auch keine Rolle zu mutmaßen, welcher Präsident wohl besser für die Börse sein wird. Wir können es ohnehin nicht beeinflussen. Aufregen bringt da nichts. Wir müssen uns anpassen, denn es geht um unser Geld.

Ich würde mich wirklich riesig freuen, wenn du dich in den kostenlosen Grundkurs einträgst. Es kostet dich nichts und du bekommst sehr viel Wissen zum Thema Futures an die Hand. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.

Alex von Insider Week

 

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